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Alt 12.03.2012, 21:14
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Standard Hilfe: Schimmel-Befall durch falsches Lüftungsverhalten?

Guten Tag,

bezüglich des Schimmel-Befalls in unserem Wohnzimmer durch angeblich unser Verschulden suche ich dringend eine unabhängige Meinung bzw. einen Tipp:

wir haben uns im Februar 2011 ein Reihenendhaus (Baujahr 1950) angemietet und nun hat sich in unserem Wohnzimmer an einer Fensterleibung unter der Tapete Schimmel gebildet. Zuerst war uns auf der Tapete ein kleiner Schimmelfleck aufgefallen - beim Entfernen des Schimmels ist uns aufgefallen, dass die Tapete schon locker ist und sich darunter Schimmel gebildet hat. Das Haus wurde seitens des Vermieters unmittelbar vor unserem Bezug komplett saniert, d.h. neue Tapeten, etc. Im Sommer 2011 wurde weiterhin eine Wärme-Dämmschicht von ca. 20 cm aus Styropor inkl. Putz, etc, an der Vorder- und Rückseite des Hauses angebracht. Auch das Dach wurde komplett gedämmt und neu gedeckt. Das Fenster mit dem Schimmel-Befall liegt an der ungedämmten Außenseite. Außerdem hatten wir im Winter regelmäßig (Grund)Wasser im Keller, der vor kurzem nun ebenfalls an einigen Stellen saniert worden ist.

Das Unternehmen, das die Dämmung und die Sanierung durchgeführt hatte, hat nun einen Gutachter geschickt, der der Meinung ist, dass der Schimmel von einem falschen Lüftungsverhalten herrührt. Die Kosten von ca. 500,00 Euro sollen wir nun als Mieter übernehmen, da "seiner Ansicht nach die Ursache für den angesetzten Schimmel in der Fensterleibung eindeutig ein falsches Lüftungsverhalten sei. In diesem Bereich, wo die Heizung sehr nah ist, sollte bei niedrigen Außentemperaturen grundsätzlich nicht durch eine Kipplüftung sondern durch Stoßlüftung für frische Raumluft gesorgt werden". Der Betrag von ca. 500,00 Euro ergibt sich laut Kostenvoranschlag wie folgt: "Pauschale für das fachgerechte Entfernen der Tapete im Leibungsbereich inkl. Einbau einer speziellen Wohnklimaplatte im genannten Bereich".

Wir lüften täglich morgens und abends quer durch das Haus, indem wir für 5 bis 10 Minuten die Fenster komplett öffnen. In anderen Räumen hat sich derzeit noch kein Schimmel ausgebreitet. Wir heizen ebenfalls entsprechend an kalten Tagen. Weiterhin ist die Decke im Wohnzimmer bei dem betreffenden Seitenfenster ungefähr auf die Höhe der oberen Fensterkante abgesenkt worden, so dass ein optisch abgetrennter Bereich für eine Essecke vorhanden ist.

Ich würde mich freuen, wenn ich hier diesbezüglich eine zusätzliche und unabhängige Meinung erhalten würde, ob diese Problematik wirklich durch ein falsches Lüftungsverhalten verursacht worden ist oder ob hier noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Kann der Schimmelbefall auch durch die Dämmung oder die falsche Auswahl der Tapete herrühren? Ich frage mich außerdem, warum nun eine Wohnklimaplatte in die Fensterleibung eingesetzt werden muss, wenn es mit der Lüftung zusammenhängt. Irgendwie ist da der gerade der Wurm drin und wir hatten in einhergehenden Mietverhältnissen nie ein Problem mit Schimmel und sind nun dementsprechend verärgert und enttäuscht, dass solche Probleme nach einem Jahr auf uns zukommen.

Ich bedanke mich für jede Meinung und jeden Tipp.

Unter diesem Link findet Ihr ein Bild vom Schimmel.



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