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Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Erbschaft und Erbe - Erbrecht Forum für Erben und Erblasser

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  #1  
Alt 26.01.2021, 09:45
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 26.01.2021
Beiträge: 10
Standard Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Guten Tag,
ich habe ein Problem, das mir schon seit einem Jahr schlaflose Nächte macht. Egal was ich zur Lösung versuche, es klappt nicht.
Ich bin ein gut sortierter Mensch, der gerne in einer aufgeräumten, sauberen Wohnung lebt. Gegen Schmutz bin ich buchstäblich allergisch.
Nun haben meine Schwester und ich gemeinsam ein Messihaus geerbt. Ich grabe mich seit einem Jahr durch den Müll und lobe jede Woche den Preis "Gruselfund der Woche" aus. Das letzte Mal war es verschimmeltes, durch Wasserschaden unbrauchbar gemachtes Katzenstreu. Die Katze ist schon seit über zwanzig Jahren tot. Je nach Zimmer finde ich in den tieferen Schichten des Mülls Zeitschriften aus den 90ern oder sogar von 1982. Die vorgefundenen Lebensmittel waren teilweise schon seit den 90ern abgelaufen.
Ich habe Schimmel in vier verschiedenen Farbschattierungen gefunden: gelb, rostrot, grün und schwarz. Von insgesamt zehn Zimmern sind drei meiner Meinung nach so verseucht, dass man dort gar nicht atmen sollte, in zwei Zimmern habe ich einzelne verschimmelt Dinge entdeckt: nach Schimmel riechende Textilien oder gelbfleckige Bücher.

So also die Situation im Haus, die meiner Meinung nach dringend einer beherzten Aufräumaktion bedarf. Nun ist aber meine Schwester auch ein Messi. Sie besteht darauf, dass ich nichts ohne Absprache entfernen darf, weil es ihr zur Hälfte gehört. Allerdings geht dadurch das Entrümpeln nur sehr langsam voran. Sie hat grundsätzlich nur am Sonntagnachmittag Zeit, und da müssen wir ja auch noch Papierkram durchsprechen. Im Dezember war sie besonders beschäftigt und wir haben exakt zwei Stunden lang Gerümpel durchgesprochen. Da sie der Meinung ist, die Dinge im Haus seien sehr wertvoll und könne man sicher mal noch brauchen, darf ich nur relativ wenig wegwerfen. Sie hat sich sehr viel Zeug ausgewählt, das sie behalten möchte. Von dem Rest soll ich sehr viel bei Ebay verkaufen. Manches darf ich für einen guten Zweck spenden.
Damit sind die Sachen aber noch nicht weg. Die Kleidung für Ebay und Spenden muss ich erst waschen und bügeln, die kann man so nicht weitergeben. Was meine Schwester behalten will, verbleibt im Haus, weil ihr eigene Messiwohnung voll ist und sie darum nichts mitnehmen kann. Nun hab ich also viel Arbeit, während das Haus nicht wirklich leerer wird, sondern eher voller.
Seit Oktober gehört mir nun das Haus, und ich möchte dort so schnell wie möglich einziehen. Das führt allerdings nicht dazu, dass meine Schwester sich mehr Zeit nimmt oder mal ihr Zeug mitnimmt. Ich bezahle jetzt also Miete für meine aktuelle Wohnung plus die zahlreichen Handwerkerrechnungen, bezahle Strom, Telefon, Müllgebühren etc. für beide Wohnsitze. Da ich in Teilzeit selbständig bin, bedeutet jede Stunde bei Ebay für mich einen Verdienstausfall. Ich habe ausgerechnet, dass ich pro Ebay-Stunde 10 Euro einnehme, und davon gehört die Hälfte meiner Schwester. Ein Zimmer war völlig verschimmelt und haben wir über den Sommer leer geräumt. Nur die Möbel sind noch drin, aber genau darum kann der Maler nicht kommen. Die Möbel können nirgends hin, weil das Haus zu voll ist.
Da sie ein Messi ist, sieht meine Schwester das Problem gar nicht. Sie riecht auch den Schimmel nicht. Sie versteht nicht, warum ich es ungemütlich finde, hier zu wohnen und warum ich nicht sofort einziehen kann. Es ist doch alles da, was man zum Leben braucht.



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  #2  
Alt 26.01.2021, 09:46
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 26.01.2021
Beiträge: 10
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Ich habe schon zwei Dinge versucht, um die Sache zu beschleunigen, aber beides hat nicht gewirkt.
Ich habe einen Zeitplan erstellt für die Entrümpelung der Sachen mit geringem Wert. Bis Mitte Januar sollte sie sich aus der vorhandenen Kleidung auswählen, was sie behalten will, den Rest entsorge ich nach Gutdünken. Bis Mitte Februar dasselbe für die Dekoartikel, Bücher und Alltagsgeschirr in der Küche.
Daraufhin widersprach sie mir schriftlich. Sie behauptete, ich hätte von ihr verlangt, dass sie in wenigen Wochen das Haus alleine entrümpelt, nachdem wir das in Monaten nicht geschafft haben. Und sie behauptete, sich hätte einseitig verkündet, dass der gesamte Inhalt im Haus ab einem bestimmten Termin mir allein gehöre. das sei juristisch nicht in Ordnung. Sie widerspreche ausdrücklich. Dabei war es ja umgekehrt. Es ging erstmal um den Plunder ohne viel Wert. Da hätte sie sich die Rosinen aussuchen dürfen und ich den Rest versorgt.
Zweiter Anlauf: Ich habe im Verlauf des letzten Jahres zwei Mal eine mehrmonatige sehr schmerzhafte Augenentzündung gehabt und zahlreiche hartnäckige Ausschläge an verschiedenen Körperstellen. Erst neulich wurde mir klar, dass es immer dann begann oder schlimmer wurde, wenn ich im Haus übernachtet habe. Die Hautausschläge sind genau dort, wo der Schafanzug aufhört! Ich versuchte also über das Hygieneargument, die Entrümpelung zu beschleunigen, erhielt aber nicht mal die Erlaubnis, das verseuchte Federbett wegzuwerfen, das mich definitiv krank macht. Sie meinte, das sei nur eine leichte Hausstauballergie und bei Federbetten normal. Das könne man im Sommer dann bei 30 Grad waschen!!

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das jetzt so weitergehen muss. Wenn wir so weitermachen, kann ich frühstens in ein bis zwei Jahren einziehen. Die Situation hat sich doch dadurch geändert, dass das Haus jetzt mir gehört. Ich müsste doch ein Recht darauf haben zu bestimmen, welcher Müll dort lagern darf. Und ich müsste doch irgendwie auch ein Recht haben, mein Wohneigentum zu nutzen, statt dass meine Schwester dort ihr Erbe lagert. Zumal sie niemand dazu gezwungen hat, z.B. zwanzig Winterjacken behalten zu wollen, für die sie in ihrer Wohung keinen Platz hat. Darum meine Fragen:

1) Wie viel Engagement kann ich von meiner Schwester erwarten? Üblicherweise sind es fünf Stunden am Sonntagnachmittag. Damit geht es aber sehr langsam voran. Jede Woche habe ich eine lange Liste von Themen, die ich mit ihr durchspreche, bis die Zeit um ist. Die restlichen Themen kommen für nächste Woche auf die Liste. Meine Schwester hat auch schon mehrfach versprochen, bestimmte Kleidung zu spenden oder selbst über das Internet zu verkaufen, aber da geht nichts voran. Diese Kleidugn liegt auch noch im Haus. Sie macht einfach so ein Minimum, das sie neben ihrem Alltag her noch unterbringt.

2) Sie ist mit ihrem Partner, mit dem sie zusammenwohnt, nicht verheiratet. Er ist also kein Erbe und darum auch nicht verpflichtet, irgendetwas zu tun. Aber ich vermute, dass er auch seinen Teil dazu beiträgt, dass nichts voran geht. Er hat meiner Schwester verboten, Dinge aus dem Haus in die gemeinsame Wohnung zu bringen, bevor sie dort aufgeräumt hat. Aufräumen wird sie aber am Sanktnimmerleinstag. Außerdem ist er es, der darauf besteht, dass sie am Sonntag ausschlafen, gemütlich frühstücken und sie pünktlich um 17 Uhr das Haus wieder verlässt. Ist er wirklich dazu berechtigt, solche Bedingungen zu stellen?

3) Gibt es einen Trick, wie man die Sachen schneller sortieren kann? Ich hatte es für eine gute Idee gehalten, dass sie sich einfach pro Schrankfach aussucht, was sie haben will, und ich kümmere mich um den Rest. Aber sie will ausdrücklich mitbestimmen, was aus jedem einzelnen Teil wird. Die Diskussionen über jede einzelne Socke dauern aber ewig. Zumal es sehr viele Socken sind. Und sehr viele Schals. Und sehr viele...

4) Sobald die Sachen sortiert sind, ist die Situation in so fern einfacher, dass ich ihr irgendwann eine Frist setzen kann, zu der sie ihren Kram aus meinem Haus entfernt haben soll. Fürs Erste habe ich ihr bewilligt, dass sie "einen Schrank" im Haus nutzen kann, um ihr Zeug für die nächsten drei Jahre zu lagern. Allerdings brauchen allein die Winterjacken einen ganzen Schrank. Sie wird die kompletten Einbauschränke im Schlafzimmer füllen, falls es nur reicht. Ich werde darauf bestehen, dass dort auch die Bücher, Dekoartikel, Kochtöpfe etc die sie behalten will, verstaut werden, damit alles beieinander ist. Praktisch kein Drama, weil ich in diesem Schlafzimmer sowieso auf keinen Fall wohnen werde, solange es nicht entschimmelt ist. Allerdings kann ich es nicht renovieren, solange ihr Zeug dort lagert! Vermutlich muss ich, wenn ich ihr offiziell eine Frist setze, dabei irgendetwas beachten. Und was, wenn sie wieder widerspricht? Wie macht man denn so etwas, so dass es nicht anfechtbar ist?

Eine Freundin hatte vorgeschlagen, dass wir den Kram einlagern, damit ich schonmal renovieren und einziehen kann. Aus mehreren Gründen lehne ich das ab. Das Einlagern wird ja dann fast so teuer wie meine aktuelle Miete, weil es wirklich sehr viel ist. Außerdem werden die Sachen im geschlossenen Lager sowieso verschimmeln. Und meine Schwester wird dann garantiert niemals mehr Zeit fürs Sortieren finden, so dass ich für den Rest meines Lebens die Hälfte der Lagermiete bezahle. Momentan kann ich leichter Druck machen. Meine Schwester ist wie gesagt ein Messi. Sie räumt nicht mal die Wohnung auf, in der sie wohnt. Meiner Meinung nach hat sie eine schwere psychische Störung. Sie ist unfähig dazu, Unordnung zu erkennen und als Problem zu sehen. Sie riecht den Schimmel nicht, weist man aber oft darauf hin, dass ich irgendwo abstauben müsse oder dass irgendwo ein kleiner Kratzer drin ist. Wegen dieser Wahrnehmungsstörung läuft jegliche vernünftige Argumentation ins Leere. Wie gesagt, ich darf nicht mal das schimmelige Federbett entsorgen! Dabei habe ich eines! Ich brauche dieses gar nicht! Als ich mal wieder sagte: "Wir müssen schneller machen, ich will hier einziehen", sah sie sich irritiert um und meinte: "Wieso kannst Du das nicht? Was bringst Du denn mit?" So als könne ich jederzeit einziehen mit einem kleinen Täschchen mit Zahnbürste und Unterwäsche, meine eigenen Sachen kann ich ja wegwerfen. Sie meinte: "Die Unordung haben wir ja angerichtet" so als genüge es, die aussortierte Kleidug einfach in die Schränke zurück zu hängen, so dass ich dort wohnen kann. Ich hab oft das Gefühl, sie ist vollkommen psychisch gestört! Das kann doch nicht sein, dieser ganze Albtraum! Jede Woche stecke ich 10-20 Stunden in das Projekt und komme nicht voran.

Ich sehe einfach kein Ende bei dem allen. Ich fühle mich als müsse ich ein riesiges Feld mit einem Kaffeelöffel umgraben und würde dabei noch ausgebremst dadurch, dass ich für jedes Planquadrat erst eine schriftliche Genehmigung einholen muss, deren Bearbeitung Monate dauert.

Sorry, dass das so lang geworden ist. Das ist ein Jahr Albtraum in Kürze.

Ich wäre für jeden Tipp dankbar. Ich beiße mir an ihr die Zähne aus und habe das Gefühl, ich übersehe irgendeine Möglichkeit.

Viele Grüße, Anna
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  #3  
Alt 27.02.2021, 16:47
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Registriert seit: 09.02.2018
Beiträge: 62
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Zitat:
Zitat von Anna111 Beitrag anzeigen
........Wie macht man denn so etwas, so dass es nicht anfechtbar ist?....
Wie bist du denn zu dem Haus gekommen? Was ist die vertragliche Grundlage deines Erwerbs - Testament, Erbvertrag, Schenkung, Erbauseinandersetzung? Warum müsst ihr das "Gerümpel" teilen bzw. warum hat die Schwester einen Anspruch darauf? Was steht in dem Dokument, welches dein Eigentum begründet?

Warum bist du verpflichtet, das alles aufzuheben? Seid ihr noch in der Auseinandersetzungsphase des Erbfalls?
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  #4  
Alt 27.02.2021, 18:28
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 26.01.2021
Beiträge: 10
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Hallo,
ich habe das Haus im Rahmen der Erbauseinandersetzung erhalten. Meine Schwester hat stattdessen zwei Wohnungen erhalten. Darauf haben wir uns nach langem Hickhack geeinigt. Das Geld und die Wertgegenstände im Haus sind immer noch nicht aufgeteilt, da sind wir noch dran. Ich hätte ja die getragene Kleidung für Gerümpel gehalten, das man einfach spenden kann, aber meine Schwester meint, das seien Wertgegenstände, die wir zu Geld machen müssen.
Da das Zeug im Haus ihr momentan noch zur Hälfte gehört, kann ich nichts ohne ihre Zustimmung wegwerfen oder verschenken. Und selbst diejenigen Dinge, die sie behalten möchte (z.B. 20-30 Regenjacken) bleiben leider im Haus, weil sie in ihrer Wohnung keinen Platz dafür hat. Da sie ihr Eigentum sind, kann ich die ebenfalls nicht einfach spenden.
Der Notar, bei dem wir die Immobilien aufgeteilt haben, hat ausdrücklich gesagt, dass das, was im Haus ist, uns gemeinsam gehört. Daran hat meine Schwester mich ausdrücklich erinnert, als ich ein wenig Dampf machen wollte à la "Entscheide bis zum soundsovielten, welche Bücher Du behalten willst, und den Rest entsorge ich." Meine Schwester scheint zu glauben, dass auch die Hälfte des Stauraums ihr gehört. :-(
Ich hatte gehofft, dass ich irgendwie ein Recht darauf habe, dass wir die Sortierung des Zeugs im Haus möglichst schnell durchziehen. Habe mir auch Rat bei einer Anwältin geholt, aber sie meinte, meine Schwester habe tatsächlich das Recht mitzubestimmen. Tja, nur leider geht es damit schrecklich langsam voran. Im Dezember haben wir genau zwei Stunden lang Zeug durchgesprochen. Im Januar kam meine Schwester jeden Sonntagnachmittag, nachdem ich Druck gemacht habe, aber jetzt im Februar hat sie sich mal wieder zwei Sonntage "frei genommen". An einem Sonntag haben wir Sperrmüll rausgetragen, morgen tragen wir Möbel in den Keller, damit demnächst der Maler eines der Schimmelzimmer desinfizieren und kalken kann. Ich hoffe, wir kommen dann noch dazu, etwas zu sortieren, denn sonst schläft das alles noch ein. Immerhin habe ich voriges Wochenende die Schuhe unseres Vaters selbst sortieren "dürfen".
Meine Schwester hat ja keinen Zeitdruck. Nur mir ist es dringend einzuziehen, weil das Haus mit seinen vielen Reparaturen und der Renovierung teuer ist und ich das zusätzlich zu meiner teuren Stadtwohnung auch noch bezahle.
Meine Schwester ist da leider ganz egoistisch. Sie muss sich am Sonntag erholen. Ich fürchte, sie glaubt, dass sie schon viel mehr tut als sie müsste.
Wenn ich Druck mache, hört sie entweder gar nicht zu, weint oder wird aggressiv, weil sie doch schon so viel hilft.
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  #5  
Alt 27.02.2021, 18:57
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Registriert seit: 09.02.2018
Beiträge: 62
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Da wurde wohl bei der Gestaltung des Vertrages eine Chance verpasst. Die Liquidierung über Ebay ist dann aber sicher auch nicht geregelt.

Die meisten Häuser haben einen Keller oder einen Dachboden. In der Regel lagern dort Gegenstände von geringem Wert. Die kann man, nach Abstimmung mit ihr auf den Sperrmüll schaffen. Das machen auch Entrümpler für einige Euro. Vorher muss man halt das Inventar aufteilen. Wenn Sie meint, Dinge haben noch eine Wert, dann soll sie den Wert benennen und es in ihren Erbteil (Inventarisierung) übernehmen. Wenn es deiner Meinung nach nichts Wert ist dann eben zu Null. Darauf würde ich mich erst einmal mit ihr einigen. Wenn im Keller und Dach genug Platz ist kann man die "Erbschaft" in den Wohnräumen auch dort unterbringen. Das Ganze hat aber sicher eine zumutbare Grenze. Irgendwann kannst du sicher eine Frist setzen, zu der sie ihr Eigentum (das ist es aber erst nach einer Aufteilung!) aus dem Haus schaffen muss.

Ich würde so vorgehen:

1. Was beide Seiten als wertlos betrachten wird sofort entsorgt

2. Was Sie noch als werthaltig betrachtet bekommt sie zugeteilt (z.B. in einem nicht benötigten Raum lagern); wenn sie z.B. 10 Teile (die für dich wenig Wert haben) nimmt, nimmt du dir sofort Teile im "Gegenwert" und lagerst die woanders oder wirfst sie weg.

3. Wenn die "Haufen" fertig sind, seid ihr durch. Dann kann die Auseinandersetzung beendet werden (schriftlich). Danach muss sie schauen, wie sie ihren Besitz unterbringt. Auf keinen Fall musst du das Haus zur Verfügung stellen oder Dinge bei Ebay verkaufen, die noch nicht aufgeteilt sind.

Geändert von Skyscraper (27.02.2021 um 19:00 Uhr)
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  #6  
Alt 27.02.2021, 23:14
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Registriert seit: 26.01.2021
Beiträge: 10
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Hm, ja, ich erbe zum ersten Mal.

Danke, das klingt nach einer sinnvollen Reihenfolge. Im Prinzip versuchen wir das schon seit einem Jahr. Leider geht es nur sehr langsam voran mit dem Aufteilen. Als ich etwas Druck gemacht hatte, ging es im Januar schneller. Sie kam jeden Sonntagnachmittag und wir sortierten das Zeug hochkonzentriert. Jetzt im Februar hat sie sich wieder zwei Wochenenden freigenommen und ist nicht gekommen. Ich konnte also nur Dinge entsorgen, die sie mir vorher schon genehmigt hatte. Demnächst will sie auch wieder in den Urlaub fahren. So zieht sich das Sortieren bestimmt noch ein ganzes Jahr hin. :-(

Im Prinzip gibt es ein Zimmer, das ich nicht nutze: das Schlafzimmer. Das Bett dort ist mit irgendetwas verseucht, von dem ich schreckliche Hautausschläge bekomme. Eigentlich wollte ich das Federbett schon längst weggeworfen haben, aber meine Schwester meinte, das sei bestimmt nur eine harmlose Hausstauballergie und verweigerte mir die Erlaubnis, das Federbett wegzuwerfen. Im Schlafzimmer ist aber nicht genug Patz, um all ihren Kram unterzubringen.

Das mit dem Ebay muss aufhören, das geht so nicht. Ich habe schon 200 Artikel eingestellt, 100 liegen hier noch, die ich noch einstellen soll, und wir sind ja noch lange nicht fertig. :-( Ich habe angefangen aufzuschreiben, wie viel Zeit ich mit dem Ebay-Handel verbringe. Eventuell kann ich ihr dafür ja den Mindestlohn in Rechnung stellen? Ich finde es nicht gerecht, dass ich die ganze Arbeit habe und sie am Ende die Hälfte der Einnahmen bekommt. Wenn es nur 10-20 Artikel gewesen wären, hätte ich das nebenbei gemacht, aber das ist inzwischen ein Nebenjob, der mich 5 bis 10 Stunden pro Woche kostet. Wenn ich den Mindestlohn dafür berechne, übersteigt das die Einnahmen. Ich vermute aber, wenn ich so rechne, wird sie mir vorwerfen, dass ich die Sachen viel zu billig verkaufe. Das hat sie mir schon mehrfach vorgeworfen. Z.B. war sie der Meinung, dass ich die Schuhe, die mal 200 Euro gekostet haben, nicht für 25 Euro verkaufen darf. Das sei zu billig. Nachdem die Schuhe ein halbes Jahr lang niemand wollte, habe ich sie nun für 10 Euro verkauft. Mich wundert ja, dass überhaupt jemand gebrauchte Schuhe kauft.
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  #7  
Alt 28.02.2021, 09:28
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Registriert seit: 09.02.2018
Beiträge: 62
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Wenn es deine Schwester ablehnt etwas wegzuwerfen, dann erkläre, dass du es nicht haben willst und sie es in ihren Teil zum Wert 0€ übernehmen soll. Wenn es erst mal zu ihrem Teil gehört ist, kann sie es verkaufen, spenden, behalten oder wegwerfen. Sieh zu, dass die Aufteilung erfolgt.

Auch wenn die Dinge im Haus vor einer endgültigen Aufteilung beiden gehören - es ist dein Haus und du kannst bestimmen, wo diese Dinge bis dahin gelagert werden können. Verbringe die Sachen in ungenutzte Räume und mach vorher Fotos. Dann erkläre ihr, dass alle Sachen ab jetzt ihr gehören, da du diese nicht haben möchtest. Wenn ihr das nicht passt, muss sie sich entscheiden - behalten oder akzeptieren, dass du es nimmst und anschließend entsorgst. Falls etwas dabei, was du tatsächlich haben möchtest, kann du das separieren und mit ihr über den Wert, welcher in eine Aufteilungsliste eingetragen wird, verhandeln.

Wenn Sie meint, dass Federbett ist noch zu gebrauchen, dann steck es in einen großen Müllsack und ab damit in den dafür vorgesehenen Raum (Dach, Keller, Schlafzimmer, wo auch immer). Wenn Sie meint, die Schuhe sind noch 20€ wert, dann soll sie diese nehmen und die Schuhe werden in die Aufteilungsliste mit dem Wert 20€ eingetragen. Die Erbengemeinschaft ist frei hinsichtlich der Aufteilung des Erbes; sie muss sich halt einigen. Es ist nicht notwendig, dass jeder genau seinen rechnerischen Teil erhält. Sei großzügig im Überlassen des Krempels und bring es somit schneller zu Ende.
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  #8  
Alt 06.03.2021, 21:19
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Beiträge: 10
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Ja, ich sehe schon, dass es einen großen Unterschied macht, ob das Gerümpel uns gemeinsam oder nur ihr gehört. Die Probleme fangen aber schon damit an, dass wir mit dem Sortieren und Aufteilen so langsam voran kommen. Ich finde es schon immer recht wenig, wenn wir uns immer nur am Sonntagnachmittag treffen. Wenn ich etwas wegwerfen will, muss ich immer bis Sonntagnachmittag warten, und oft lautet ihre Antwort "Das muss ich mir ein anderes Mal in Ruhe ansehen". Wenn ich ihr unter der Woche eine Mail schreibe, mit oder ohne Foto nach dem Motto "Darf ich das wegwerfen / spenden?", dann antwortet sie nicht darauf. Dieses Wochenende kommt sie wieder nicht. Im Februar ist fast nichts voran gegangen mit dem Sortieren, weil sie nur zwei Mal gekommen ist. Und da hatten wir auch Papierkram zu besprechen.
Ich kann ihr von dem Zeug natürlich ganz viel schenken, aber sie wird es nie mitnehmen. Kann sie gar nicht. Sie hat zu Hause keinen Platz. Sie will as Zeug ja auch gar nicht alles haben, sondern sie will, dass ich das meiste zu Geld mache.
Ich habe im Haus leider kaum Platz, um ihr Zeug zu lagern. Dachboden und Keller sind immer noch voll, das Schlafzimmer nun auch. Obwohl wir seit einem Jahr entrümpeln, ist immer noch so viel da!
Das ist der totale Albtraum, und statt dass meine Schwester mir hilft, erschafft sie ständig Probleme, die ich dann lösen muss. Immer wenn ich etwas machen will wie einen Schrank abzubauen, putzen oder renovieren, dann muss ich ihre Tüten woanders hin tragen... Sie passen längst nicht mehr alle ins Schlafzimmer, und die Schränke dort sind immer noch voll.

Ich hatte mir Rat bei einer Anwältin geholt, aber anscheinend habe ich kein Recht darauf, dass meine Schwester eine bestimmte Menge an Zeit pro Woche ins Entrümpeln steckt oder Anspruch auf irgendeine Frist. Ich hänge ganz von der Gnade meiner Schwester ab, dass sie sich Zeit nimmt, um mir die Genehmigung zum Wegwerfen, Spenden oder Verkaufen von Sachen zu geben. Ich habe wohl auch kein Recht darauf, dass sie sich am Spenden und Verkaufen im gleichen Maß beteiligt. Ich bekomme sie ja nicht mal dazu, unter der Woche mal abends einen Mülleimer vor an die Straße zu stellen, obwohl sie am Ort wohnt und ich ane Anfahrt von einer Stunde habe, um den Mülleimer selbst an die Straße zu stellen. So rechtlos zu sein fühlt sich scheiße an.
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  #9  
Alt 07.03.2021, 09:38
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Registriert seit: 09.02.2018
Beiträge: 62
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Zitat:
Zitat von Anna111 Beitrag anzeigen
.....
Ich kann ihr von dem Zeug natürlich ganz viel schenken, aber sie wird es nie mitnehmen. Kann sie gar nicht. Sie hat zu Hause keinen Platz. Sie will das Zeug ja auch gar nicht alles haben, sondern sie will, dass ich das meiste zu Geld mache...
Sie hat sicher kein Recht darauf, dass du die Dinge verkaufst - oder bist du Testamentsvollstrecker? Falls ja - dann musst du sie nicht fragen. Du musst nur das Testament erfüllen.



Jetzt aber zum letzten Mal - Sie muss es dann mitnehmen/wegschaffen/verschenken wenn es ihr gehört und ihre Sachen sich noch in deinem Haus befinden. Dann kannst auch unter Androhung von Konsequenzen (Beseitigung, Kosten für Auslagerung) Fristen setzen.


Liegt das Problem nicht woanders? Warum lässt du es zu, dass deine Schwester so viel Macht dir gegenüber ausübt?

Wie bist du nach der Erbschaft finanziell aufgestellt? Die Erben sind frei in der Aufteilung der Erbmasse. Kannst du gegen Zahlung eines Ausgleichs den Krempel übernehmen? Dann erstelle eine Dokument, in dem das Ende der Erbauseinandersetzung erklärt wird, indem alle Dinge gegen Zahlung eines Ausgleichs im Haus verbleiben. Wenn Sie dem zustimmt, bist du für ein paar Euro das Problem los.
Mit Zitat antworten
  #10  
Alt 13.03.2021, 12:38
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Registriert seit: 26.01.2021
Beiträge: 10
Standard AW: Einzug in geerbtes Haus unmöglich

Vielen Dank für die Antwort. Leider hänge ich von meiner Schwester ab. Die Anwältin hat mir jedenfalls keine Hoffnung darauf gemacht, dass ich ein Recht daruf habe, dass meine Schwester sich mehr Zeit für die Erbaufteilung nimmt oder die Sache bis zu einer Frist erledigt sein muss. Jetzt im Februar hatte meine Schwester wieder sehr wenig Zeit für das Thema, ist an zwei Wochenenden gar nicht gekommen. Leider hat meine Schwester ein Recht darauf zu bestimmen, was mit ihrem Erbe geschieht. Ich darf nicht einfach Dinge wegwerfen oder spenden, die zur Hälfte ihr gehören. Vorschlag der Anwältin war, dass ich unter der Woche Fotos mache von dem, was ich spenden will und ihr per Mail sende. Das habe ich gemacht, aber auf Mails nach dem Motto "Darf ich das spenden?" antwortet sie gar nicht und auf Mails "Wenn Du nicht bis Samstag widersprichst, spende ich das" beantwortet sie mit "Warte mal, ich will mir das bei Gelegenheit noch ansehen / überlegen".


Zitat:
Zitat von Skyscraper Beitrag anzeigen
Sie hat sicher kein Recht darauf, dass du die Dinge verkaufst - oder bist du Testamentsvollstrecker? Falls ja - dann musst du sie nicht fragen. Du musst nur das Testament erfüllen.
Ja, stimmt schon, muss ich nicht. Sie kann mich nicht dazu zwingen. Aber wenn ich es nicht tue, bleibt das Zeug im Haus liegen, weil ich keine Genehmigung zum Spenden bekomme. Da ich ein Interesse daran habe, die Sachen aus dem Haus zu bekommen, egal wie, mache ich es halt. Ich habe aber beschlossen, dass ich nur noch bei Ebay verkaufe, wenn ich für etwas 10 Euro oder mehr erwarte. Das ist doch Quatsch, hunderte von 1-Euro-Artikel bei Ebay zu verkaufen. Da komm ich ja auf einen Stundensatz von unter einem Euro!

Zitat:
Zitat von Skyscraper Beitrag anzeigen
Jetzt aber zum letzten Mal - Sie muss es dann mitnehmen/wegschaffen/verschenken wenn es ihr gehört und ihre Sachen sich noch in deinem Haus befinden. Dann kannst auch unter Androhung von Konsequenzen (Beseitigung, Kosten für Auslagerung) Fristen setzen.
Ja, das werde ich auch machen bzw. ich hatte mal versprochen, dass sie einen (einen!) Schrank verwenden kann und drei Jahre lang nutzen, um ihr Zeug darin aufzubewahren. Allerdings sind es inzwischen mindestens drei oder vier zweitürige Schränke, die man mit ihrem Zeug füllen könnte. Wir haben aber einige Schränke auf den Sperrmüll getan, damit Platz ist für die Renovierung und für meine Schränke. Da wir noch nicht genügend Schrankplatz frei gemacht haben, um alle ihre Sachen dort zu lagern, liegen sie draußen. Ich will auch gar nicht, dass sie den gesamten restlichen Schrankplatz belegt! Das Zeug stinkt nach Schimmel! Als ich das zu ihr sagte, erwidert sie genervt als sei ich begriffsstutzig, dass sie nichts mitnehmen könne, weil ihre Wohnung doch schon voll sei. Ja, aber dann muss sie doch nicht so viel Zeug behalten wollen!!! Und ich muss ihre Unvernunft ausbaden.

Ich muss ihr also wohl einen zweistufigen Zeitplan vorlegen. Bis Ende Mai passt ihr Scheißdreck in einen einzigen Schrank und bis 2023 ist dieser Schrank auch noch leer!

Zitat:
Zitat von Skyscraper Beitrag anzeigen
Liegt das Problem nicht woanders? Warum lässt du es zu, dass deine Schwester so viel Macht dir gegenüber ausübt?

Wie bist du nach der Erbschaft finanziell aufgestellt? Die Erben sind frei in der Aufteilung der Erbmasse. Kannst du gegen Zahlung eines Ausgleichs den Krempel übernehmen? Dann erstelle eine Dokument, in dem das Ende der Erbauseinandersetzung erklärt wird, indem alle Dinge gegen Zahlung eines Ausgleichs im Haus verbleiben. Wenn Sie dem zustimmt, bist du für ein paar Euro das Problem los.
Abkaufen will ich ihr das Zeug nicht, denn sie würde ja den Neupreis dafür haben wollen. Sie erwartet ja auch, dass ich die Kleidung für den Neupreis bei Ebay verkaufe. Die Artikel, bei denen sie mir den Preis diktiert hat, hat nun in 9 Monaten keiner gekauft.

Neulich hat mich meine Tante extra angerufen, um mich davon zu überzeugen, ich müsse Verständnis mit meiner Schwester haben. Sie findet es normal, dass man Dinge aufbewahrt, die man nicht ständig benutzt. Das dürfe ich meiner Schwester nicht vorwerfen. Außerdem könne ich die paar sachen ja in einem Pappkarton auf den Dachboden stellen. Kann ich nicht, weil es zu viel ist und der Dachboden ja auch noch nicht entrümpelt ist. Sie meinte, es sei doch gut, dass ich nicht ins Haus einziehen könne, denn ich hätte ja so eine schöne Wohnung und das Haus würde ja eh viel mehr Arbeit als die Wohnung machen, also könne ich jetzt mein Leben und die Freizeit noch genießen. Hallo? Das Haus und den Garten muss ich ja trotzdem putzen und pflegen. Und mit Ebay verbringe ich fast jeden Tag ein bis zwei Stunden. Klar, ist es ein Hobby, weil es kein Geld einbringt, aber ich wüsste schönere Hobbies!

Ziemlich bizarr das alles. Anscheinend habe ich wirklich nicht das Recht, dass meine Schwester sich für die Entrümpelung regelmäßig Zeit nimmt, dass ich in mein Haus einziehen und es nach meinen Vorstellungen gestalten kann!

Morgen treffen wir uns wieder. Da kann ich sie ja wieder damit nerven, dass ich Unmachbares von ihr verlange, aber notfalls bricht sie in Tränen aus und erklärt mir wieder, dass sie überfordert sei und ich das nicht von ihr erwarten könne. Sie hat keine Zeit, sie hat keinen Platz blabla. Mit dem Gejammer stiehlt sie sich aus der Verantwortung und ich bin für alles allein verantwortlich!

Wobei ich vermute, dass sie meinen Einzug absichtlich sabotiert, weil sie nicht möchte, dass sich im Haus etwas ändert. Aber das ist doch kein Museum!!
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Kündigung vor dem Einzug Nineveh Kündigung 4 03.12.2012 04:14
Instandhaltung bei Einzug? monatheonly Reparaturen und Modernisierung 2 02.11.2010 07:48


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Einzug in geerbtes Haus unmöglich